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Was ist Arthrose?

Unter Arthrose versteht man die Abnutzung des Gelenkbinnenraumes mit Knorpelschäden. Symptome der Arthrose können Anlaufschmerzen, Reduktion der maximalen Gehstrecke, Schmerzen berg- oder treppab und nächtliche Ruheschmerzen sein.


Kann man Arthrose heilen?

Nein! Aber die Beschwerden im Gelenk können durch eine maßgeschneiderte Therapie in sehr vielen Fällen gelindert werden und somit der Zeitpunkt zur endoprothetischen Versorgung (Einbau eines künstliches Gelenk) hinausgeschoben werden. So kann durch die Injektion von Hyaluronsäure der Abrieb im Gelenk und somit die entzündungsbedingten Beschwerden gelindert werden. Bei einer stärker ausgepägten Arthrose wirkt die Hyaluronsäuretherapie nicht mehr. Hier kann die Injektion von Stammzellen und Wachstumsfaktoren in einer Vielzahl der Fälle eine anhaltende Linderung der Symtome, dadurch mehr Funktion und Gewinn an Lebensqualität erreicht werden. Durch neue Operationsverfahren kann neues körpereigenes Knorpelgewebe, das in einem Speziallabor gezüchtet wird, in die Defektzonen eingebracht werden. Als eine von wenigen Zentren führen wir diese Technik arthroskopisch durch.



Vorraussetzung für eine effektive Arthrosetherapie ist neben einer korrekten Beinachse eine stabile Bandführung des Gelenkes. In vielen Fällen ist eine Sanierung der Kniebinnenstrukturen (Meniskus, freie Gelenkkörper, u.a.) durch eine Arthroskopie sinnvoll. In ausgewählten Fällen bringt eine Verbesserung der Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit durch Injektionen eine vielversprechende und langanhaltende Beschwerdelinderung oder gar -freiheit. Bei geringeren Knorpelschäden kann der Alterungsprozess des Gelenkes durch Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzung verzögert werden. Additiv kann hierbei die pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT) helfen.


Aufgrund der Komplexität der Erkrankung Arthose kann nur ein individuell zugeschnittenes Therapieregime sinnvoll sein. Dieses können wir im Rahmen eines ausführlichen Gespräches nach einer Untersuchung erstellen. Bitte organisieren Sie dafür sämtliche bereits vorhandene Röntgenbilder (nicht älter als 1 Jahr) und Schnittbilder (Kernspintomographie und/oder Computertomographie) und bringen Sie diese zum vereinbarten Sprechstundentermin mit.

Sollten keine aktuellen Röntgenbilder oder keine MRT-Untersuchung vorliegen, können wir diese natürlich im Rahmen Ihrer Vorstellung in unserer Praxis erstellen. (Die Kosten für eineUntersuchung in unserem offenen MRT wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur in Einzelfällen, wie Platzangst oder starkem Übergewicht und nach zuvor eingeholter Kostenübernahmeerklärung übernommen. Die privaten Kostenträger übernehmen die Untersuchung in vollem Umfang.)


Bei Fragen im Vorfeld steht Ihnen unser Praxisteam gerne zur Verfügung.


Was versteht man unter Arthrose?

Für die Beweglichkeit eines Gelenkes ist die Gelenkflüssigkeit von entscheidener Bedeutung. Dort, wo zwei Knochen aufeinandertreffen, sorgt diese zähflüssige, elastische Flüssigkeit für reibungsfreies Aufeinandergleiten der Knorpelflächen. Ein wesentlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit ist Hyaloronsäure. Sie schmiert das Gelenk, dämpft Stöße und schützt die Knorpelflächen vor Abrieb. Im arthrotischen Gelenk kann die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit diese wichtigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Die Folge sind Schmerzen und immer stärker werdende Bewegungseinschränkungen. Heute gibt es die Chance diese Gelenkflüssigkeiten zu ergänzen oder zu ersetzen.


Verbesserung der Konsistenz der Gelenkflüssigkeit

Der Gelenkfüssigkeitsersatz mit Hyaloronsäure läßt sich am besten mit dem Begriff “Flüssigkeitsprothese” umschreiben. Durch die Injektion wird die arthrotisch veränderte Gelenkflüssigkeit wieder mit Hyaloronsäure angereichert.  Unebenheiten der Knorpeloberfläche werden ausgeglichen und dadurch ein leichteres Gleiten des Gelenkes ermöglicht. Die schmierende und stoßdämpfende Eigenschaft der Gelenkflüssigkei und der natürliche Schutz des Knorpels werden wieder normalisiert. Die positive Wirkung der Hyaloronsäuretherapie wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.


Gelenkschmiere

Durch eine bessere Schmierung des Gelenkes wird die Geleitfähigkeit in den Gelenken erhöht und Stöße werden wieder besser abgedämpft. Somit normalisiert sich die Gelenkfunktion und Sie gewinnen mehr Bewegungsfreiheit.
Aufgrund des ausgezeichneten Schmiereffektes des von uns verwandten Präparates wird der mechanische Gelenkschutz verbessert und somit der Knorpel vor weiterem Verschleiß geschützt - lange über den Behandlungszeitraum hinaus.


Was können Sie von einer Therapie mit Hyaloronsäure erwarten?

Bei erfolgreichem Therapieverlauf können Sie mit einer Linderung der Schmerzen und oftmals sogar mit Schmerzbefreiung über mehrere Monate hinweg rechnen. Sie können das betroffene Gelenk wieder besser bewegen und schließlich normal belasten. Dies wirkt sich positiv auf die Bildung und Verteilung der körpereigenen Gelenkflüssigkeit aus. Die beste Voraussetzung für eine spürbare Verbesserung der Symptome.

Neuere Studien belegen nicht nur die Linderung der Beschwerden, sondern vielmehr bewirkt die Hyaloronsäure eine Verlangsamung der Arthrosezunahme.
Diese Form der Therapie kommt nur bei mittelschweren Arthrosen in Betracht. Bei schweren Arthrosen sind die Erfolgsausscihten dieser Therapie als gering einzustufen. In einigen Fällen ist es empfehlenswert, vor einer Injektionsserie mit Hyaloronsäure durch eine Arthroskopie Kniebinnenschäden, wie freie Gelenkkörper oder Meniskusschäden zu sanieren. In jedem Fall ist die Therapie der Arthrose individuell für jedes einzelne Gelenk im Rahmen einer Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde abzustimmen.

 
Verträglichkeit und Sicherheitsprofil?

Das Präparat ist der körpereigenen Hyaloronsäure in der Gelenkflüssigkeit sehr ähnlich. Dabei wurde die Substanz so hoch konzentriert, daß sie gegenüber der arthrotischen Gelenkflüssigkeit deutlich bessere Eigenschaften aufweist - insbesondere bei Schmierung und Stoßdämpfung. Das Präparat ist frei von Konservierungsmitteln und zeichnet sich durch hervorragende Verträglichkeit aus.


Dauer der Behandlung

Die Behandlungsdauer muß individuell angepaßt werden. Bei Reizzuständen im Kniegelenk müssen zunächst diese behandelt werden. Im Anschluß erfolgen in der Regel 5 Injektionen mit dem Hyaloronsäurepräparat in einem Abstand von etwa einer Woche.


Kostenübernahme

Im Rahmen einer Untersuchung können wir einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Sollten bereits aktuelle Röntgenbilder  (nicht älter als 1 Jahr) vorhanden sein, bringen sie diese bitte zu Ihrem Termin mit. Je nach Ausprägung der Arthrose kann die Dauer der Therapie und somit die hierbei entstehenden Kosten festgelegt werden.
 
Trotz des wissenschaftlichen Nachweises werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die meisten privaten Kostenträger übernehmen die Kosten der Therapie komplett.


Aktuelle Literatur und Studien zur Injektion von Hyaluronsäure:

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Literatur Hyaloronsäure

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