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Mannschaftsärzte der Heilbronner Falken

 
   

PRP - platelet rich Plama

 

Plasmainjektionen (platelet rich plasma, PRP oder auch unter dem Namen autologes conditionieres Plasma, ACP) sind aus der modernen Therapie von Sportverletzungen, der Arthrose und degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule nicht mehr wegzudenken und haben insbesondere im Profisport längst einen festen Stellenwert eingenommen. Darüber hinaus unterstützt PRP die Heilung nach rekonstruktiven operativen Eingriffen an den Gelenken z.B. nach Meniskusnaht, Knorpeloperationen oder kreuzbanderhaltenden OP-Techniken. Die Behandlung mit PRP ist wissenschlaftlich nachgewiesen und international anerkannt.


ACP Therapie 01

 

ACP ist ein sicheres Verfahren zur Gewinnung von PRP, also Stammzellen, Wachstumsfaktoren und Reparaturzellen aus Patientenblut. Zellen des Blutplasmas (insbesondere Thrombozyten) setzen außerhalb der Blutbahn diese Zellen und Substanzen frei. Die Heilung des geschädigten Gewebes wird gefördert, störenden Entzündungen wird entgegengewirkt.

 

So wird PRP zur Therapie von Sportverletzungen, insbesondere  Muskelfaser- und -bündelrissen angewandt. Hierdurch kann eine Beschleunigung der Heilung erzielt werden. Der Sportler kommt schneller zum Einsatz.

 

PRP ist mittlerweile fester Bestandteil der modernen Arthrosetherapie geworden. So kann PRP noch bei schweren Arthrosen durch Entzündungshemmung eine deutliche Schmerzreduktion erzielen, wenn mit anderen Therapien wie der Injektion von Hyaluronsäure keine Linderung mehr erreicht werden kann. In der Behandlung von degenerativen Knorpelläsionen wirkt PRP entzündungshemmend und auch regenerativ. Studien konnten zudem nachweisen, dass bei knapp 75% der Patienten eine Zunahme der Knorpeldegeneration verhindert werden konnte. In allen Studien konnte PRP Schmerzen, Funktionalität und Lebensqualität verbessern.

 

In der Nachbehandlung von rekonstruktiven Knorpel- oder kreuzbanderhaltenden Operationen spielt PRP ebenso eine große Rolle. So konnte eine deutliche Verbesserung der Heilung wissenschaftlich nachgewiesen werden.

 

Bei Erkrankungen und Verletzungen der Sehnen wie der sogenannten Achillodynie oder dem Tennis- oder Golferellbogen kann PRP aufgrund der schlechten Durchblutungsituation des Gewebes eine wichtige Unterstützung je nach Schädigungsmuster der Sehnenstrukturen sein.  


Die Therapie der PRP-Injektion wird trotz einer erdrückenden Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten, die den klaren Nachweis der Wirksamkeit zeigen noch immer nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch die Beihilfe mach derzeit häufig Probleme bei der Kostenübernahme. 


Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an einen unserer Ärzte oder unser Praxisteam.

 

Literatur:

1.     Borzini P, Mazzucco L: Tissue Regeneration and in Loco Administration of Platelet Derivates: Clinical Outcomes, Heterogeneous Products, and Heterogeneity of Effector Mechanisms. Transfusion. 2005; 45: 1759-1767.
2.     Bozynski et al.: “Acute Management of Anterior Cruciate Ligament Injuries Using Novel Canine Models.” J Knee Surg, 2015
3.     Cerza F, et al: Comparison Between Hyaluronic Acid and Platelet-Rich Plasma, Intra-articular In ltration in the Treatment of Gonarthrosis. The American Journal of Sports Medicine. 2012; 40(12): 2822-2827
4.     Charousset C, et al: Are multiple platelet-rich plasma injections useful for treatment of chronic patellar tendinopathy in athletes? a prospective study. Am J Sports Med. 2014; 42(4): 906-11
5.     Chew KT, et al: Comparison of autologous conditioned plasma injection, extracorporeal shockwave therapy, and conventional treatment for plantar fasciitis: a randomized trial. PM R. 2013; 5(12): 1035-43
6.     Cook et al.: “Multiple Injections of leukoreduced Platelet Rich Plasma Reduce Pain and Functional Impairment in a Canine Model of ACL and Menicscal Deficiency.” Journal of orthopaedic research, 2015
7.     Deans VM, Miller A, Ramos J: A Prospective Series of Patients with Chronic Achilles Tendinopathy Treated with Autologous- conditioned Plasma Injections Combined with Exercise and Therapeutic Ultrasonography. The Journal of Foot and Ankle Surgery. 2012; 51(6): 706-710
8.     Edwards D, et al: Transforming Growth Factor Beta Modulates the Expression of Collagenase and Metalloproteinase Inhibitor. The EMBO Journal. 1987; 6(7): 1899-1904.
9.     Eichhorn et al.: „Einsatz von ACP bei der Healing response-Technik zur Behandlung von Knieverletzungen.“ Jatros Unfallchirurgie & Sporttraumatologie, 2015  - ACP in der Kreuzbandchirurgie
10.  Ford RD, et al: A retrospective comparison of the management of recalcitrant lateral elbow tendinosis: platelet-rich plasma injections versus surgery. Hand (N Y). 2015; 10(2): 285-91
11.  Graziani F, et al: The In Vitro Effect of Different PRP Concentrations on Osteoblasts and Fibroblasts. Clin Oral Implants Res. 2006; 17(2): 212-219.
12.  Kisiday J, et al: Effects of Platelet-Rich Plasma Composition on Anabolic and Catabolic Activities in Equine Cartilage and Meniscal Explants. Cartilage. 2012; 3: 245-254
13.  Lebiedzinski R, et al: A randomized study of autologous conditioned plasma and steroid injections in the treatment of lateral epicondylitis. Int Orthop. 2015; 39(11): 2199-203
14.  Lynch S, et al: Role of Platelet-derived Growth Factor in Wound Healing: Synergistic Effects with other Growth Factors. Proc. Natl. Acad. Sci. USA. 1987; 84: 7696-7700.
15.  Martinelli N, et al: Platelet-rich plasma injections for chronic plantar fasciitis. International Orthopaedics. 2013; 37(5): 839-842
16.  Mazzocca A, et al: Platelet-rich plasma differs according to preparation method and human variability. Journal of Bone & Joint Surgery. 2012; 94(4): 308-316
17.  Mazzocca A, et al: The positive effects of different platelet-rich plasma methods on human muscle, bone, and tendon cells. The American Journal of Sports Medicine. 2012; 40(8): 1742-1749
18.  Smith PA: Intra-articular Autologous Conditioned Plasma Injections Provide Safe and Ef cacious Treatment for Knee Osteoarthritis. The American Journal of Sports Medicine. PreView, published Feb., 2016
19.  Sundman E, Cole B, Fortier L: Growth Factor and Catabolic Cytokine Concentrations Are In uenced by the Cellular Composition of Platelet-Rich Plasma. American Journal of Sports Medicine. 2011; 39(10): 2135-2140
20.  Tetschke E, et al: Autologous proliferative therapies in recalcitrant lateral epicondylitis. Am J Phys Med Rehabil. 2015; 94(9): 696-706
21.  Von Wehren L, et al: The effect of subacromial injections of autologous conditioned plasma versus cortisone for the treatment of symptomatic partial rotator cuff tears. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2015 May 28; Epub ahead of print
22.  Zayni R, et al: Platelet-rich plasma as a treatment for chronic patellar tendinopathy: comparison of a single versus two consecutive injections. Muscles Ligaments Tendons J. 2015; 5(2): 92-8 
Die physikalische Therapie sind Anwendungen, die mit Hilfe von Strom und Ultraschall eine Verbesserung der Selbstheilungskräfte bewirken.
Hierzu gehören Ultraschall, Iontophorese, Mikrowelle und Interferenzstrom. Diese Anwendungen bieten wir bei uns in der Praxis an. Die Kosten der Therapie werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

 

Was versteht man unter Arthrose?

Für die Beweglichkeit eines Gelenkes ist die Gelenkflüssigkeit von entscheidener Bedeutung. Dort, wo zwei Knochen aufeinandertreffen, sorgt diese zähflüssige, elastische Flüssigkeit für reibungsfreies Aufeinandergleiten der Knorpelflächen. Ein wesentlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit ist Hyaluronsäure. Sie schmiert das Gelenk, dämpft Stöße und schützt die Knorpelflächen vor Abrieb. Im arthrotischen Gelenk kann die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit diese wichtigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Die Folge sind Schmerzen und immer stärker werdende Bewegungseinschränkungen. Heute gibt es die Chance diese Gelenkflüssigkeiten zu ergänzen oder zu ersetzen.


Verbesserung der Konsistenz der Gelenkflüssigkeit

Der Gelenkfüssigkeitsersatz mit Hyaloronsäure läßt sich am besten mit dem Begriff “Flüssigkeitsprothese” umschreiben. Durch die Injektion wird die arthrotisch veränderte Gelenkflüssigkeit wieder mit Hyaloronsäure angereichert.  Unebenheiten der Knorpeloberfläche werden ausgeglichen und dadurch ein leichteres Gleiten des Gelenkes ermöglicht. Die schmierende und stoßdämpfende Eigenschaft der Gelenkflüssigkei und der natürliche Schutz des Knorpels werden wieder normalisiert. Die positive Wirkung der Hyaloronsäuretherapie wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.


Gelenkschmiere

Durch eine bessere Schmierung des Gelenkes wird die Geleitfähigkeit in den Gelenken erhöht und Stöße werden wieder besser abgedämpft. Somit normalisiert sich die Gelenkfunktion und Sie gewinnen mehr Bewegungsfreiheit.
Aufgrund des ausgezeichneten Schmiereffektes des von uns verwandten Präparates wird der mechanische Gelenkschutz verbessert und somit der Knorpel vor weiterem Verschleiß geschützt - lange über den Behandlungszeitraum hinaus.


Was können Sie von einer Therapie mit Hyaloronsäure erwarten?

Bei erfolgreichem Therapieverlauf können Sie mit einer Linderung der Schmerzen und oftmals sogar mit Schmerzbefreiung über mehrere Monate hinweg rechnen. Sie können das betroffene Gelenk wieder besser bewegen und schließlich normal belasten. Dies wirkt sich positiv auf die Bildung und Verteilung der körpereigenen Gelenkflüssigkeit aus. Die beste Voraussetzung für eine spürbare Verbesserung der Symptome.

Neuere Studien belegen nicht nur die Linderung der Beschwerden, sondern vielmehr bewirkt die Hyaloronsäure eine Verlangsamung der Arthrosezunahme.
Diese Form der Therapie kommt nur bei mittelschweren Arthrosen in Betracht. Bei schweren Arthrosen sind die Erfolgsausscihten dieser Therapie als gering einzustufen. In einigen Fällen ist es empfehlenswert, vor einer Injektionsserie mit Hyaloronsäure durch eine Arthroskopie Kniebinnenschäden, wie freie Gelenkkörper oder Meniskusschäden zu sanieren. In jedem Fall ist die Therapie der Arthrose individuell für jedes einzelne Gelenk im Rahmen einer Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde abzustimmen.

 
Verträglichkeit und Sicherheitsprofil?

Das Präparat ist der körpereigenen Hyaloronsäure in der Gelenkflüssigkeit sehr ähnlich. Dabei wurde die Substanz so hoch konzentriert, daß sie gegenüber der arthrotischen Gelenkflüssigkeit deutlich bessere Eigenschaften aufweist - insbesondere bei Schmierung und Stoßdämpfung. Das Präparat ist frei von Konservierungsmitteln und zeichnet sich durch hervorragende Verträglichkeit aus.


Dauer der Behandlung

Die Behandlungsdauer muß individuell angepaßt werden. Bei Reizzuständen im Kniegelenk müssen zunächst diese behandelt werden. Im Anschluß erfolgen in der Regel 5 Injektionen mit dem Hyaloronsäurepräparat in einem Abstand von etwa einer Woche.


Kostenübernahme

Im Rahmen einer Untersuchung können wir einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Sollten bereits aktuelle Röntgenbilder  (nicht älter als 1 Jahr) vorhanden sein, bringen sie diese bitte zu Ihrem Termin mit. Je nach Ausprägung der Arthrose kann die Dauer der Therapie und somit die hierbei entstehenden Kosten festgelegt werden.
 
Trotz des wissenschaftlichen Nachweises werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die meisten privaten Kostenträger übernehmen die Kosten der Therapie aufgrund der nachgewiesennen Wirksamkeit komplett. Seit 2015 hat die Barmenia beschlossen keinerlei Hyaluronpräparate mehr zu erstatten.


Aktuelle Literatur und Studien zur Injektion von Hyaluronsäure:

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Literatur Hyaloronsäure

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie 02/2016

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